Der zweisprachige Diavortrag (deutsch/türkisch) umfasst etwa 80 Dias. Es handelt sich dabei vor allem um Bilder aus der gleichnamigen Ausstellung im Ruhrlandmuseum Essen aus dem Jahr 1998, sowie um Originaldokumente und private Fotografien von türkischen MigrantInnen.
Insgesamt 33 kaschierte Schwarz-Weiß-Fotografien vermitteln einen Eindruck von der Arbeits- und Lebenswelt der ehemaligen "Gastarbeiter" in Deutschland. Das Besondere: Die Aufnahmen erzählen die Geschichte der MigrantInnen aus ihrer eigenen Perspektive. Dadurch kommen auch bisher verborgen gebliebene Seiten der deutschen Einwanderungsgeschichte zum Vorschein.
Anhand von 32 kaschierten Schwarz-Weiß-Fotografien dokumentiert die Ausstellung die Anwerbung türkischer Arbeitskräfte und deren Alltagsleben in der Bundesrepublik Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren. Sie wurde bereits in über 30 deutschen Städten gezeigt.
Die Stadtführung versucht exemplarisch zu zeigen, inwiefern MigrantInnen von Marginalisierung betroffen sind, wie sie mit ihrer Situation umgehen und welche Strategien sie entwickeln, um sich gegen Marginalisierungsprozesse zu wehren.
Der visuell unterstützte Vortrag stellt die sozialgeschichtliche Entwicklung der Migration nach Deutschland dar und analysiert den Umgang mit Migration in Politik und Gesellschaft.
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