Im Rahmen der deutschen Kulturwochen wurde vom 14. September bis zum 28. Oktober 2007 im Goethe-Institut Thessaloniki eine Fotoausstellung über die Griechische Migration nach Deutschland gezeigt. Insgesamt 40 Bilder aus dem DOMiD-Bestand dokumentierten den Weg der griechischen Migranten von ihrer ersten Anreise bis hin zur allmählichen Niederlassung in der "Zweiten Heimat".
Die Website "Route der Migration" entstand 2007 in Kooperation zwischen dem Integrationsbeauftragten der Landesregierung NRW, lichtbild und DOMiD. Sie zeichnet die Wege der Ein- und Auswanderer auf der Landkarte des heutigen Nordrhein-Westfalens nach und entdeckt dabei viele unterschiedliche Erinnerungsorte in einem Bundesland, das auf ganz besondere Weise von Migration geprägt wurde.
Im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes initiierten und geförderten "Projekt Migration" erarbeitete DOMiD in Kooperation mit anderen Institutionen und Forschungseinrichtungen eine Ausstellung über die Migration in Deutschland, die vom 30. September 2005 bis zum 15. Januar 2006 an vier zentralen Orten in Köln zu sehen war.
Die Website "Angekommen... Migrantengeschichten aus 40 Jahren" entstand 2004 in Kooperation zwischen dem LzZ NRW und DOMiD. Sie beschäftigt sich mit der Geschichte der spanischen und portugiesischen Gastarbeiter, die seit den 1960er Jahren regelmäßig in Sonderzügen am Bahnhof in Köln-Deutz ankamen. Unter ihnen war auch der Portugiese Armando Rodrigues de Sá, der unter großem Medienrummel als Millionster Gastarbeiter in der Bundesrepublik begrüßt wurde.
Insgesamt 33 kaschierte Schwarz-Weiß-Fotografien vermitteln einen Eindruck von der Arbeits- und Lebenswelt der ehemaligen "Gastarbeiter" in Deutschland. Das Besondere: Die Aufnahmen erzählen die Geschichte der MigrantInnen aus ihrer eigenen Perspektive. Dadurch kommen auch bisher verborgen gebliebene Seiten der deutschen Einwanderungsgeschichte zum Vorschein.
Die zweisprachige Ausstellung (deutsch/türkisch) erzählte die Geschichte der Einwanderung aus der Türkei nach Köln aus der Perspektive der sogenannten "Gastarbeiter", ihrer Nachbarn, Freunde und Kollegen. Dabei förderte sie überraschende Geschichten zu Tage, die so gar nicht den gängigen Klischees entsprachen.
Anhand von 32 kaschierten Schwarz-Weiß-Fotografien dokumentiert die Ausstellung die Anwerbung türkischer Arbeitskräfte und deren Alltagsleben in Deutschland in den 1960er und 1970er Jahren. Sie wurde bereits in über 30 deutschen Städten gezeigt.
Für diese Ausstellung im Ruhrlandmuseum Essen konnte zum ersten Mal in den Akten deutscher und türkischer Behörden zum Thema Arbeitsmigration recherchiert werden. Die Auswahl der Quellen und weiterer Materialien sowie ihre ausstellungsadäquate Präsentation erfolgte unter Mitwirkung eines türkischen Kurators. Der Anteil der Ausstellungsbesucher türkischer Herkunft betrug weit über 40 Prozent.